Rund um den Verein

Ankunftsseminar in Hamburg

Anfang September durften wir die Freiwilligen der Generation 17/18 in Hamburg begrüßen. Eva (Evelin) und Victor aus Ecuador und Taly (Citlally) und Romeo aus Mexico kamen ohne größere Hindernisse am ersten September an und verbrachten ersten Tage in Deutschland. Nach eigenem Bekunden und der Aussage der Teamenden Zugvögel verbrachten alle eine sehr erfüllende Zeit. Dazu beigetragen haben u.a. ein tolles Seminarhaus mit zentraler Lage mit schönen, großen und gut ausgestatteten Räumlichkeiten, exquisites Essen sowie wärmendes Spätsommerwetter.

Während des Seminars setzten sie sich intensiv mit ihren Hoffnungen, Erwartungen und Befürchtungen auseinander, lernten sich gegenseitig und einige Nord-Zugvögel kennen, spielten Spiele, erkundeten die Stadt und den nahegelegenen Supermarkt. Außerdem gab es Einheiten zum politischen System in Deutschland, zu Konfliktbewältigung, Nachhaltigkeit und einen Tag Empowerment mit einer externen Referentin.

Die Abende kamen immer wieder andere Zugvögel zum Essen und Kennenlernen vorbei, Sternschanze und St. Pauli lockten zu Entdeckungen und die Feier am Abend vor der Abreise wurde sehr fröhlich.

Den Freiwilligen wünschen wir ein erlebnisreiches Jahr in Deutschland!

Hier einige Impressionen:

  

Straßenperformance Bewegungsfreiheit

Das Gremium für Politische Arbeit hat am 24.06. in Kassel unsere Straßenperformance zum Thema Bewegungsfreiheit aufgeführt. Ein Video von der Aktion finden Sie hier.

Podiumsdiskussion zu deutscher Visavergabpraxis

Begrüßung im Namen der Zugvögel

#VisumWeshalbWarum

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Eigentlich wäre Samjhana, eine junge Frau aus Nepal, jetzt gerade in Berlin. Sie hatte die Zusage für einen einjährigen Freiwilligendienst über den Verein „Zugvögel, interkultureller Süd-Nord-Austausch“. Die Projektstelle freute sich auf ihre Freiwillige, eine Gastfamilie war bereits gefunden. Doch dann lehnte die deutsche Botschaft in Nepal den Visaantrag ab und Samjhana durfte ihren Freiwilligendienst nicht antreten.
Samjhanas Geschichte ist kein Einzelfall. Mehrmals hatte der Verein Zugvögel in den letzten Jahren mit Problemen bei der Visavergabe für bereits ausgewählte Freiwillige zu kämpfen. Aus meist unerfindlichen und willkürlichen Gründen lehnten deutsche Botschaften in Partnerländern der Zugvögel immer wieder Visaanträge für Freiwilligendienste in Deutschland ab.

Nachdem die „betroffene“ Berliner Regionalgruppe der Zugvögel sich in den letzten Monaten zunächst gruppenintern mit der Visaproblematik beschäftigte hatte, trugen die Mitglieder diese nun an eine interessierte Öffentlichkeit. Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus 2017 veranstaltete die Regionalgruppe in Kooperation mit der WinD-Gruppe Berlin eine Podiumsdiskussion zum Thema „Ausgegrenzt – Perspektiven auf die deutsche Visavergabepraxis“. Auf dem Podium saßen Aaron Scheid von der Kampagne VisaWie?, die auf Asylrecht spezialisierte Rechtsanwältin Katja Ponert sowie die Wissenschaftlerin Dr. Emilia Roig. Knapp 80 Gäste waren der Einladung ins Haus der Demokratie und Menschenrechte gefolgt und verfolgten die Diskussion, die von Elisabeth Kaneza moderiert wurde.

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Zwischenseminar in Rüsselsheim 2017

Das Seminar in Rüsselsheim erschien mir ziemlich interessant, wie auch die letzten Seminare, aber dieses Mal hatten wir mehr Erfahrungen zu erzählen über unseren Aufenthalt in Deutschland und über unsere Einsatzstellen. Wir haben miteinander geteilt, gelacht, getanzt, gekocht, gespielt, uns verkleidet, reflektiert, diskutiert. Wir Freiwilligen konnten mehr Deutsch sprechen, wir lernten ein bisschen von Frankfurt und Mainz kennen und das Essen auf dem Seminar war sehr lecker, aber mit Chili ist es immer besser!

Gut, dieses Seminar hat mir geholfen, meine Schwächen und Stärken während dieser Zeit in Deutschland zu sehen. Die Erfahrungen der anderen zu hören und meine eigenen zu teilen, hat uns geholfen, unseren Alltag in der deutschen Gesellschaft zu reflektieren, was wir beitragen und was für eine Art von Erfahrung wir hervorrufen, aber auch welche gelernten Dinge wir in unsere Heimatländer mitnehmen werden.

Auf der anderen Seite war die Beteiligung von Shaban sehr motivierend und inspirierend; mir hat seine Arbeit als Fotograf gefallen, er hat seine Erfahrungen als Freiwilliger mit uns geteilt und er hat uns auch motiviert unseren Weg und unsere Träume mit Leidenschaft zu folgen.

Eine andere wundervolle Erfahrung war das Gutenbergmuseum kennenzulernen und die ersten gedruckten Texte von vor mehreren Jahrhunderten zu sehen; eine andere Sache, die ich genossen habe, war, dass wir uns verkleidet haben, um tanzen zu gehen; ich habe mich sehr amüsiert.

Danke an alle, die das Seminar in Rüsselsheim realisiert und koordiniert haben: Johanna, Moses, Anja, Lukas, Hannah, Shaban, etc.

Wir lesen bald wieder voneinander, liebe Vögel!

Yareni

 

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