Rund um den Verein

Mitgliederversammlung im Mai 2013

Im Halbjahres Rhythmus treffen sich die Zugvögel um Aktuelles zu besprechen, die Organisation des Vereins zu diskutieren und über wichtige Entscheidungen abzustimmen. War die erste MV in Münster noch ein überschaubarer Rahmen, trafen sich dieses Mal über 100 Mitglieder aus ganz Deutschland um ihre Arbeit zu koordinieren.

Los ging es am Donnerstag, mit einem ersten Kennenlernen und Einstimmen auf die nächsten Tage. Der Verein ist im letzten Jahr mit inzwischen mehr als 200 Mitgliedern stark gewachsen und so haben sich viele das erste Mal gesehen.

In den drei Tagen darauf folgten intensive Diskussionen und eine inhaltliche Auseinandersetzung an aktuellen Baustellen im Verein. Im Zentrum standen die bessere Einbindung der Partnerstrukturen, die Überarbeitung der vereinsinternen Struktur und die ständige Verbesserung des Freiwilligenprogramms. Letztendlich kristallisierte sich aber immer wieder das zentrale Problem heraus: soll es um Quantität oder Qualität gehen? Die Tendenz geht klar in die Richtung, dass wir zunächst das Freiwilligenprogramm qualitativ verbessern, bevor wir es ausbauen wollen. In kleineren Gruppen wurden Vorschläge diskutiert und Ideen besprochen, um sie dann anschließend im Plenum vorzustellen. Freitag und Samstag dienten so als Vorbereitung für die am Sonntag folgende eigentliche Mitgliederversammlung, an der die neu ausgearbeiteten Anträge dem Plenum vorgestellt wurden, um sie dann zur Abstimmung zu stellen.

Besonders großes Anliegen des Verein ist es nun, in Zukunft die Kommunikation und Zusammenarbeit mit den Partnerstrukturen zu vereinfachen und zu verbessern. Dazu soll ein Forum eingerichtet werden, das in bestimmten Abständen tagen wird um die Arbeit des Vereins in Deutschland mit der der Partnerstrukturen besser abzustimmen.

Aber auch für viele kleine Gespräche mit anderen Zugvögeln und den Freiwilligen war Gelegenheit, beim Genuss einer Fülle verschiedenster veganer Aufstriche und Kuchen, die von der Regionalgruppe Dresden liebevoll zubereitet worden waren. Momente mit Gitarrenmusik am Lagerfeuer und kreative Einlagen von Walid und Shaban mit anschließendem Tanzen waren nicht nur stimmungsvoll und auflockernd nach Stunden intensiver Denkanstrengung, sondern führten auch dazu, dass der Schlaf wohl bei jedem zu kurz kam.

Auf der Mitgliederversammlung wurde außerdem das alte Orga-Team entlastet ,um es dann im direkten Anschluss neu zu besetzen. Neu dabei ist Alicia Schlender für die externe Kommunikation, Leonie Disselkamp, zuständig für die interne Kommunikation, Felix Krauss, der die Mitglieder verwaltet, Lisa Ruppel und Anna Meyer-Weitkamp, die das Freiwilligenprogramm koordinieren und Lucian Kirschbaum, der über die Ausgaben des Vereins wachen wird.

Erschöpft, aber sehr zufrieden konnte dann wieder die Heimreise angetreten werden, mit einem guten Gefühl sehr viel erreicht zu haben und nun mit neuem Elan die Arbeit in den Regionalgruppen in Angriff zu nehmen. In sechs Monaten sehen sich die Zugvögel wieder, dann werden wieder neue Gesichter mit dabei sein und wieder viel passiert sein, das neu diskutiert werden muss.

Bewerbungsphase in Nepal

Die Bewerbungsphase in Nepal hat begonnen und geht noch bis zum 5. April.
Mehr Informationen finden Sie auf der Seite unserer Partnerorganisation Beyond Nepal.

Bewerbungsphase in Uganda

Die Bewerbungsphase in Uganda hat begonnen und geht noch bis zum 5. April.
Mehr Informationen sind in diesem Flyer zu finden, der gerne an Interessierte weitergeleitet werden darf.

Ein neues Jahr beginnt

Wir freuen uns über die Ankunft unserer neuen Freiwilligen Walid, Shaban, Azucena und Andrés – Herzlich Willkommen!

Vom 22.-27. Februar 2013 fand das Ankunftsseminar in Berlin statt. Während ihrer ersten Tage in Deutschland beschäftigten die vier sich mit ihren Erwartungen an das Jahr, lernten die Struktur des Vereins näher kennen und machten sich Gedanken über ihre Rolle als Freiwillige in Deutschland. Einheiten zu interkultureller Kommunikation und einige Stunden Deutschunterricht standen außerdem auf dem Plan. Ein Tag war für die Erkundung der Hauptstadt reserviert – vollgepackt mit Fragen und Antworten zu deutscher Geschichte und Politik. Die vier lernten ihre deutschen Begleiter_innen kennen, die ihnen im kommenden Jahr mit Rat und Tat zur Seite stehen werden. Alle Einheiten waren zweisprachig, Englisch für Walid und Shaban und Spanisch für Azucena und Andrés.

Zwischen den Einheiten wurde zusammen gekocht, fleißig Deutsch gelernt, angewendet und viel gelacht – über ruandische, ecuadorianische und deutsche Eigenarten und Sprachverirrungen. So weist etwa 'Bite?' (Kinyaruanda für 'Wie geht´s?') in der Aussprache verwirrende Ähnlichkeit mit dem deutschen 'Bitte?' auf…

Nach diesen ersten Tagen beginnen die Freiwilligen nun ihre Arbeit in ihren Projektstellen in Mannheim, Mainz und Berlin. Wir wünschen ihnen einen guten Start bei der Arbeit und in den Gastfamilien!

wir sind zu finden auf