Rund um den Verein

YooWeeDoo Wettbewerb

Mai 2012 - Die Münsteraner Regionalgruppe hat einen kurzen Film über die Zugvögel gedreht und wurde so zum "YooWeeDoo - Ideenwettbewerb" zugelassen, bei dem u.A. durch den Publikumspreis 1.000 Euro gewonnen werden können. Den Publikumspreis erhält, wer bis Anfang Juni am meisten Empfehlungen auf facebook erhalten hat. Seit wir auf facebook die Werbetrommeln rühren haben uns schon viele Menschen unterstützt und sogar gefragt, ob wir ihre Hilfe brauchen. Über deine Stimme freuen wir uns natürlich auch! Einfach auf die Webseite des YooWeeDoo - Ideenwettbewerbs gehen und unten auf "empfehlen" klicken.

Wir sind auf dem Weg. Ein Newsletter.

Mai 2012

Liebe Leserin, lieber Leser.

In den letzten Monaten hat sich Einiges bei uns getan. Während Vögel mit Federn in heimische Gefilde zurückkehren, werden die interkulturellen Zugvögel mit dem erwachenden Sommer 2012 immer aktiver. Tatsächlich hat sich bei uns in der letzten Zeit viel getan und es ist an der Zeit von unserer Flugroute zu berichten.

Zeitungsartikel über Mauro
Mauro in der Stuttgarter Zeitung

Regionalgruppen sprießen aus den verschiedensten Ecken Deutschlands, finden zusammen und organisieren sich. Neben der Suche nach Gastfamilien und Einsatzplätzen für künftige Freiwillige und der Begleitung unserer jetzigen Freiwilligen, verschaffen uns Regionalgruppen in der Öffentlichkeit Gehör durch mannigfaltige Aktionen. Vor kurzem erschienen wir in den "Stuttgarter Nachrichten", bald soll ein Artikel in der "ZEIT" folgen.

Darüber hinaus wird die Regionalgruppe Münster auf der entwicklungspolitischen Plattform „fairbindet“ anwesend sein und so entscheidende Kontakte für die Zukunft des Vereins knüpfen.

Auch auf der Spendenplattform „betterplace“ sind die Zugvögel bereits präsent.

Das Fest einer Hamburger Schule und Kuchenverkauf in Berliner Parks sorgen schon jetzt für bessere Publizität und großzügige Einnahmen.

Anfang Juni plant die Regionalgruppe Nord einen Stand auf dem Lunatic-Festival in Lüneburg. Auch im Rest Deutschlands sind Fotoausstellungen, Vorträge, Themenparties und andere Fundraising-Aktionen geplant. Schaut doch bald auf unserer Homepage vorbei, wo wir euch näher informieren werden.

Arbeitsgruppe in Kassel
Arbeitsgruppe Öffentlichkeit in Kassel

Wie wir uns künftig in der Öffentlichkeit präsentieren wollen- daran und an Stiftungsanträgen arbeitete im Mai eine Gruppe Zugvögel sehr erfolgreich in Kassel.

Die auf der Mitgliederversammlung im April gegründete „Politische Arbeitsgruppe“ beschäftigt sich kritisch mit Themen wie der politischen Interessensvertretung und der Lobbyarbeit und überprüft, hinterfragt und formuliert den Standpunkt des Vereins.

Gleichzeitig sind die Zugvögel durch Lukas Perka in der AG „Entwicklungs-politisches Profil“ des BMZ, in dem das Programm weltwärts evaluiert werden soll, vertreten.

In Ecuador und Ruanda wird währenddessen das Freiwilligenprogramm für Januar 2013 geplant und vorbereitet. Uganda und Nepal stehen schon für September 2013 in den Startlöchern. Für 2013 planen die Zugvögel insgesamt zwölf Freiwillige zu empfangen.

So weit der Stand der letzten Monate. Wir melden uns bald wieder. Die Zugvögel.  

Mitgliederversammlung in Münster

April 2012 - Nach mehrwöchiger und intensiver Planung war es am Wochenende vom 13.-15.April endlich so weit: die außerordentliche Mitgliederversammlung der Zugvögel fand in Münster statt.

Im Laufe des späten Freitagnachmittags und vereinzelt auch abends trafen die meisten Zugvögel in Münster ein. Der Freitagabend diente hauptsächlich dem gegenseitigen Kennenlernen und später auch inhaltlichen Diskussionen.

Am Samstag ging es mit einem gemeinsamen Frühstück los, bei dem erste Diskussionen vom Vorabend angeregt fortgeführt wurden. Mittags trafen sich dann die Mitglieder des alten Zugvögel-Vereins „Zugvögel – Aves de Paso“ zu der dann letzten und auch etwas bewegenden Mitgliederversammlung, denn sie beschlossen, sich aufzulösen. Parallel dazu liefen weiterhin Diskussionen und Ausarbeitungen zum Programm der Zugvögel, um die außerordentliche Mitgliederversammlung am Sonntag vorzubereiten. Nach einem gemeinsamen Abendessen und weiteren Diskussionen ging ein äußerst produktiver Samstag zu Ende. Erschöpft von den vielen Gedanken zu verschiedenen Themen gingen die meisten zurück in die WG's, bei denen sie während des Wochenendes unterkamen.

Am Sonntag ging es dann zeitig weiter – und es wurde ernst, denn Entscheidungen mussten gefällt werden. Obwohl vor allem am Samstag viel Vorarbeit geleistet wurde, waren bestimmte Entscheidungen am Sonntag nicht ohne weitere Diskussionen zu fällen.

Obwohl viel und auch kontrovers diskutiert wurde, herrschte das gesamte Wochenende über eine äußerst positive und motivierte Atmosphäre. Alle, die dabei waren sind durch das Ziel geeint, nach Mauro und Gaby im nächsten Jahr noch mehr Freiwillige in Deutschland zu begrüßen.

Vor diesem Hintergrund haben wir auf der Mitgliederversammlung unter anderem beschlossen, dass Anfang 2013 neben zwei Freiwilligen aus Ecuador zwei Freiwillige aus Ruanda nach Deutschland kommen sollen.Des weiteren stellen wir unseren Zeitplan um, sodass bereits im Sommer 2013 weitere Freiwillige in Deutschland eintreffen werden. Neben jeweils zwei Freiwilligen aus Ecuador und Ruanda werden dann auch je zwei Freiwillige aus Uganda und Nepal einen einjährigen Freiwilligendienst in Deutschland ableisten. Um uns auch nach außen geschlossen zu präsentieren, haben wir uns auch für ein Logo für den Verein entschieden. Dieses kann bereits auf der Homepage bewundert werden.

Insgesamt war es für uns ein sehr beflügelndes Wochenende; voller Enthusiasmus, Motivation und neuer Ideen. Wir freuen uns darauf, die vor uns liegenden Aufgaben anzugehen und sind uns sicher, dass wir noch viel erreichen können.

Über die Mitgliederversammlung, die Regionalgruppe Münster

Plötzlich ist es Wirklichkeit

Jan. 2012 - Vor vierzehn Monaten formulierten wir zum ersten Mal die Idee eines Freiwilligenprogramms mit Ecuador.
Vor zehn Monaten gründeten wir einen Verein.
Vor fünf Monaten stand fest, welche unsere ersten beiden Freiwilligen sein werden, die nach Deutschland kommen.
Am Freitag landete Mauro, der erste von ihnen.

Plötzlich war er da. Er stand auf dem Frankfurter Flughafen und verteilte mitgebrachtes ecuadorianisches Essen an uns. Er wirkte so gelassen, als sei er schon seit Jahren in Deutschland. Wir, die ihn abholten, müssen im Vergleich wie nervöse Kleinkinder gewirkt haben.

Mauro spricht wenig Deutsch und friert in der deutschen Kälte ein bisschen. Er erlebt viele Dinge zum ersten Mal. Er ist erstmalig geflogen und Zug gefahren. In der U-Bahn ist ihm aufgrund ihrer Geschwindigkeit ein bisschen mulmig. Doch trotz all der neuen Eindrücke um ihn herum wirkt er entspannt und souverän.
Wir laufen mit ihm durch die Frankfurter Innenstadt. In Ecuador hat Mauro als Tourist_innenführer gearbeitet. Jetzt drehen wir den Spieß herum, tragen ihm das Gepäck, führen ihn auf die Mainbrücke, damit er Fotos von der Frankfurter Skyline machen kann. Wir scherzen und lachen viel. Freude liegt in der Luft – und über allem schwebt ein Schleier des Nicht-Glauben-Könnens, der Unfassbarkeit. Mauro ist wirklich in Deutschland und wird hier ein Jahr als Freiwilliger arbeiten.

Es ist ein großer Tag für uns. Wir danken aus allertiefstem Herzen allen Spender_innen, die die Verwirklichung dieses Traumes durch ihren Beitrag erst möglich gemacht haben. Mauros Ankunft ist der grandiose Beweis dessen, was möglich ist, wenn eine große Gruppe von Menschen sich zusammen tut, um für eine Idee zu kämpfen.

willkommen mauro

wir sind zu finden auf