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FAQ Einsatzstellen

Sie haben Interesse an einer Zusammenarbeit? Können sich gut vorstellen eine Freiwillige/ einen Freiwlligen in ihrer Einrichtung aufzunehmen? Haben aber noch einige Fragen offen? Vielleicht beantwortet dieses FAQ-Einsatzstellen erste Fragen. Ansonsten freuen wir uns über eine Nachricht von Ihnen!

Geht das denn überhaupt, dass Ausländer_innen am BFD teilnehmen?

Ja, der BFD ist sogar explizit für Ausländer_innen offen. Eine Arbeitsgenehmigung brauchen sie hierfür nicht. Allerdings ist ein Aufenthaltstitel erforderlich, der den_die Freiwillige_n zu einer Erwerbstätigkeit berechtigt. Eine solche Aufenthaltsgenehmigung kann gem. §18 Aufenthaltsgesetz erteilt werden.

Sprechen die Freiwilligen deutsch?

Wir setzen bei der Bewerbung keine Deutschkenntnisse voraus. Täten wir dies,würden wir Gefahr laufen, eine kleine Elite zu fördern, die sich einen Freiwilligendienst im Ausland auch mit eigenen finanziellen Mitteln bezahlen könnte. Wir möchten jedoch Menschen diese Möglichkeit geben, die sonst nicht diese Chance hätten. Wir setzen allerdings voraus, dass der_die Freiwillige bereit ist, Deutsch zu lernen. Sie müssen sich bewusst sein, dass dies viel Arbeit erfordert und beim Bewerbungsgespräch im Partnerland zeigen, dass sie diese Herausforderung ernst nehmen. Als Verein unterstützen wir die Freiwilligen so gut wie möglich dabei, indem wir ihnen Tandempartner_innen in ihren Heimatländern vermitteln und ihnen einen Deutschkurs in Deutschland bezahlen.

Wer sind die Freiwilligen?

Formell ist unsere einzige Anforderung, dass die Freiwilligen das achtzehnte Lebensjahr vollendet haben. Vorrangig handelt es sich jedoch um junge Menschen zwischen 20 und 25 Jahren. Manche haben bereits studiert, andere bringen große praktische Erfahrung mit. Unsere Freiwilligen sind vielfältig. Sie verbindet ihre Lust, sich zu engagieren. Ein Indikator ist hierbei vorheriges ehrenamtliches Engagement. Momentan empfangen wir Menschen aus Ecuador, Nepal und Ruanda.

Welche Kosten kommen auf die Einsatzstellen zu?

Das BFD-Gesetz verpflichtet die Einsatzstellen, den Freiwilligen ein angemessenes Taschengeld zu bezahlen, sowie sie ausreichend zu versichern. Ferner trägt die Einsatzstelle die Kosten für etwaige Arbeitskleidung. Gem. §17 Abs. 3 BFD-Gesetz erstattet der Bund im Rahmen der dafür im Haushalt vorgesehenen Mittel diese Ausgaben.

Wie lange bleiben die Freiwilligen in Deutschland?

Die Freiwilligen leben und arbeiten ein Jahr in Deutschland.

Und wenn es Probleme gibt?

Wir stellen jedem_jeder Freiwilligen zwei Begleiter_innen zu Seite. Diese stehen dem_der Freiwilligen mit Rat und Tat zur Seite. Sie vermitteln auch bei Problemen mit der Einsatzstelle. Die Begleiter_innen haben selbst bereits interkulturelle Erfahrungen gesammelt und können dadurch Situationen häufig differenziert beurteilen.

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