Einsatzstellen

Die Freiwilligen arbeiten in den verschiedensten Projekten im Bereich Soziales, Kultur und Umwelt. Eine Auflistung aller Einsatzstellen und die dahinterstehenden Projekte finden Sie hier.

Die Grundschule Berg Fidel ist eine inklusive Modellschule im gleichnamigen Stadtteil Münsters. Kinder aus 30 verschiedenen Ländern lernen hier. Es wird ein innovatives pädagogisches Konzept umgesetzt: So wird dem selbstbestimmten Arbeiten besonders viel Raum gegeben, Kinder unterschiedlichen Alters sind zusammen in einer Klasse und der Klassenverband wird von der ersten bis zur zehnten Jahrgangsstufe beibehalten. Auch nach dem Unterricht gibt es eine Reihe Angebote für die Schüler_innen. Im Jahr 2011 erschien der Dokumentarfilm "Berg Fidel - eine Schule für alle", der das Konzept der Schule auf anschauliche Weise beschreibt.

Das Theater der Jungen Welt ist ein Eigenbetrieb der Stadt Leipzig und das älteste und eines der größten und renommiertesten Kinder- und Jugendtheater im deutschsprachigen Raum. Jährlich spielen sie ca. 750 Vorstellungen sowohl in den eigenen 3 Spielstätten als auch im Theaterbus, in Schulen, Kindergärten und Kultureinrichtungen im In- und Ausland.

Das AWO-Wohnheim für behinderte Menschen im süden Dresdens ist ein Ort, an dem Menschen mit verschiedenen körperlichen oder geistigen Behinderungen leben können. Es besteht aus fünf Wohngruppen, in denen jeweils acht bis zwölf Menschen verschiedenen Alters miteinander leben, sie haben jeweils eigene Zimmer und teilen sich gemeinsamen Wohnraum. Im Wohnheim werden verschiedene Therapien angeboten, die Bewohnerinnen und Bewohner können ihren eigenen Interessen nachgehen, es wird gemeinsam mit den Betreuerinnen und Betreuern eingekauft, gekocht, gebastelt und gelegentlich werden Ausflüge zu verschiedenen Zielen in der Nähe unternommen.

Die Lebenshilfe Rheingau-Taunus wurde 1989 als Trägerverein der Lebenshilfe Untertaunus gegründet und betreibt im Kreis verschiedene Einrichtungen der Behindertenhilfe. Dazu zählen zurzeit zwei Wohnhäuser, das Betreute Wohnen und eine Seniorentagesstätte für Menschen mit geistiger Behinderung, sowie zwei integrative Kindertagesstätten. Der Verein ist gemeinnützig und selbstlos tätig und finanziert seine Aufgaben aus öffentlichen Mitteln, Eigenmitteln der Mitglieder und Spenden. Ihm gehören derzeit 19 Mitglieder an, 16 juristische und drei natürliche Personen.

Das Jugend Museum in Berlin Tempelhof-Schöneberg ist 1995 aus der regionalen Geschichts­arbeit des Schöneberg Museums hervor­gegangen. Es ist ein inter­kultureller Erlebnisort mit vielen echten Objekten und wahren Lebens­geschichten. Es ermöglicht seinen Besuchern einen interesse­geleiteten Zugang zu Geschichte.

Die Arbeit richtet sich vor allem an Kinder und Jugendliche von 10 bis 18 Jahren, es werden aber auch attraktive Programme für Vor­schul­kinder, Familien und Menschen mit besonderen Bedürfnissen angeboten - man legt großen Wert auf Vielfalt, Inklusivität und einen respekt­vollen Umgang mit­einander.

Das Iwalewa-Haus in Bayreuth ist ein Afrikazentrum, Raum für zeitgenössische afrikanische Kunst. Es ist ein Ort der Forschung und des Unterrichts – aber eben vielmehr als das. Auch ein Museumsraum, als solcher ein Raum für Begegnungen mit Kunst und KünstlerInnen. Hier finden Ausstellungen, Lesungen, Musikveranstaltungen und Kolloquien statt. Das Haus verfügt über eine große Sammlung zur Kunst der afrikanischen Modernen und beherbergt KünstlerInnen im Residenzprogramm aus Afrika und der Diaspora.

 

Die Diakoniewerkstatt Neckarau ist eine von sechs Einrichtungen dieser Art im Rhein-Neckar-Gebiet und ist der Gemeindediakonie untergegliedert. Die Einrichtung bietet eine Werkstatt für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung. Diese können hier ein Angebot an Arbeitsplätzen wahrnehmen, welches auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt so nicht möglich wäre. Die Diakoniewerkstätten arbeiten mit lokalen Unternehmen zusammen. Neben der Arbeit gibt es aber auch Förder- und Betreuungsgruppen, in denen beispielsweise Persönlichkeitsentwicklung und Gesundheitsförderung eine wichtige Rolle spielen.

Die WFB Fertigung & Service Mainz bietet mehr als 630 Menschen mit Behinderung Zugang zu Bildung und Arbeit – Grundvoraussetzung für Selbstbestimmung und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Die Persönlichkeit des einzelnen Menschen, seine individuellen Stärken und seine Entwicklungschancen stehen dabei an erster Stelle. Die wichtigste Aufgabe ist es, gemeinsam mit den beeinträchtigten Menschen das jeweils richtige Gleichgewicht aus Forderung und Förderung, Selbstständigkeit und Unterstützung zu finden.

Im Jahr 2002 wurde der TJP e. V. gegründet, um insbesondere benachteiligte Jugendliche und junge Erwachsene in den Bereichen Technik, Medien, IT und Naturwissenschaften zu fördern. Diese Schwerpunkte zeichnen die Arbeit des Vereins auch heute aus, wobei sich die Zielgruppen der Angebote stark ausgeweitet haben. Heute nehmen an den Projekten zusätzlich Kinder, Familien und Senioren teil. Seit 2008 ist die Begabtenförderung ein wesentliches Anliegen des Vereins, dem sich die technische Kinder- und Jugendakademie METEUM widmet. Seinen Sitz hat der Verein sowie die technische Kinder- und Jugendakademie METEUM seit dem Umzug im Juni 2014 in der Stillerzeile 100, in 12587 Berlin-Friedrichshagen.

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